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Nachbau Gedanken...

#1 von Tomt , 17.12.2010 23:14

Servus,

Möchte mal hier ein paar "meiner Gedanken" zum Thema Luffwaffe im 2.WK posten.
Allgemein bin ich weniger ein klassicher Sammler, sondern eher ein Bastler und Praktisch orientierter Mensch.
Mir gehtz meistens darum eine Maschiene möglichst vollständig und Detailgetreu zu bauen.

Me 163:
Die Me 163 finde ich vorallem durch ihren Raketenantrieb faszinierend, die enorme Steigleistung ist einfach beeidruckend.
Fliegerisch anspruchsvoll aber unter guten Vorrausetzungen handelbar. Eine Me 163 fliegt ja in Deutschland, aber nur als Segler.
Ein einigermaßen brauchbarer Antrieb, sei es nur als Hilfsantrieb wäre aber hilfreich und praktisch. H2O2 wäre als Oxidationsträger
ja einigermaßen gut geeignet, als 2. Bestandteil würde sich Kerosin oder Benzin anbieten. Dies hätte den Vorteil das es zu keiner spontanen
Reaktion beim Zusammentreffen der Stoffe kommen würde.

Ba 349:
Die genial einfachere Kosntruktion der Natter bietet einen Nachbau geradezu an. Zwar ist eine flugfähigkeit unmöglich,
jedoch könnte es aber wegen der kompakten Abmaße und der einfachen Konstruktion gut für statische Zwecke genutzt werden.
Sozusagen ein echter Kampflieger des 2.WK im Taschenformat zum kleinen Preis.

Ho 229:
Durch die Nurflügelkonstruktion ein faszinierendes Flugzeug. Ein Nachbau dürfte aber am Rande des unmöglichen sein, da
es im Momment auch keine andere eigenstabilen Nurflügler gibt. Obwohl dies intensiv erforscht wird da die Nurflügelkonstruktion viel effizienter
ist als ein klassicher Flieger. Die einzige Lösung könnte die V3 sein, diese ist aber "sicher" eingelagert. Vielleicht kann das Problem irgednwann
durch bessere Computer und technischefortschritte behoben werden, im Moment gibt es aber keine sinnvolle Chance, leider.

So... feel free to discuss!

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RE: Nachbau Gedanken...

#2 von Admin , 18.12.2010 15:18

Hallo

ja das mit den Nachbauten ist so eine Sache.

Ist ja schonmal erstaunlich, das mann meistens auf die "faszinierenden" Flugzeugtypen zu sprechen kommt wie Me 163, Horten Ho 229 usw...
Warum baut man den nicht einfachere Flugzeugtypen nach, die ansonsten einfacher zu realisieren sind als solche Flugzeugtypen wie oben erwähnt.

Denn solche "Wunderwaffen" wie zbs die Ho 229 waren ja schon zu der Zeit eine absolute Schwierigkeit (Aerodynamik, Bauformen, Antrieb, Gewichtsverteilung usw..usw..)
Geschweige von der Me 163 mit Ihrem Antrieb -was ja eigentlich auch einen echten Nachbau ausmachen würde, ansonsten ist es ja keine "Me 163" oder ;-)

Also warum immer die besessene Idee Flugzeuge Nachzubauen, die technisch sehr schwierig und ohne sehr viel Geld, kaum zu realisieren sind.
Nicht umsonst haben jahrelang, heerscharren an prillianten Forschern und Technikern, Grundlagenforschung an den Problemen dieser Flugzeugtypen betrieben.

Vielelleicht würde ein Nachbau einer Gerätetafel reichen, es danken die Nerven, die Familie und der Geldbeutel ...

Grüsse an alle

Admin

Erwin


 
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zuletzt bearbeitet 18.12.2010 | Top

RE: Nachbau Gedanken...

#3 von Gast , 18.12.2010 19:09

Hallo,

Ja da hast du recht. Aber ich glaube gerade diese Schwierigkeiten, machen die Sache umso interessanter.
Die Herausfroderung bei diesen Maschinen sowhl im Flug als auch im Bau machen sie einfachs ehr faszinierend.
Beim Antrieb der Bf 163 könnte man, aber durchaus die modernen Entwicklungen nutzen. Die Gefahr beim orginalen
Antrieb ist das die 2 Stoffe beim zusammen treffen sofort reagieren und keine Zündquelle benötigen. Andre Treibstoffe
haben das Problem nicht.

Warum immer vollständige Nachbauten? Hm... als Hobbypilot ist mein interesse immer der ganzen Maschine gewidmet.

Was ich aber durchaus interessant finden würde, wär ein Gerät an dem man Orginale Instrumentenbretter anschließen könnte,
udn diese dann Daten anzeigen in Kombination mit einen PC Flugsimulator?

Back zur Ba 349, ich überleg die ganze Zeit eine zu bauen. Damit könnte ich Gruppen die in der Anfangsphase die Fw 190 besuchen
die Möglichkeit geben, mal in einen echten Cockpit Platz zunehmen. Allgemein wundert es mich das recht wenig Museen gute Nachbauten
dieser Maschine haben, die Kosten für einen Nachbau dürften bei ca. 15-20 tausend Euro (Material + Arbeit) liegen.

Mfg Thomas


RE: Nachbau Gedanken...

#4 von vespe77 , 18.12.2010 21:16

Hallo,
guck mal hier:

http://www.ba349.de/de/projekt.html

Ich denke genau so wie die Jungs das machen muss man es angehen, viele Mitstreiter haben und vor allem Durchhaltevermögen.

Vielleicht sollte man aber auch was machen was es noch nicht gibt. Nur mal so als Anregung.

Gruß!

vespe77  
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RE: Nachbau Gedanken...

#5 von Tomt , 18.12.2010 22:17

Sieht nicht schlecht aus, aber die Spanten waren doch Leisten, die geschäftet worden sind?
Auf den Bildern sehe ich Spanten die aus Massivholz herausgeschnitten worden sind, das würde aber in echt eine
Schwachstelle ergeben, and er Stelle wo die Kante der Spanten im rechten Winkel zum Verlauf der Holzfasern steht.
Allgemein soll ein Natter Rumpf ja 500-750h dauern, das dürfte mit 5-8 Leuten nicht lange dauern, ein orginales Triebwerk
steigert natürlich den Aufwand erheblich.

Ja das einzigartige ist bestimmt auch eines der Reize von Me 163, Ho 229 und den anderen.
Diese sind aber sehr kompliziert und benötigen im Gegensatz zu 109 und 190 viel Forschungsarbeit.
Als Zwischenlösung kämme wohl Ta 152 und Me 209V5/6 in Frage, da dort ein Teil der Bauteile von Maschinen
entnommen werden kann, von denen genaue Unterlagen existieren.
Bei der Ta bin ich schon etwas aktiv geworden, wie Pläne für den Holm zu rekonstruieren.
Die Me 209V5 hätte aber auch ihren Reiz. Ich würde übrigens in beide nen modifizierten Allison
einbauen.

MfG Thomas

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RE: Nachbau Gedanken...

#6 von Viceroy , 19.12.2010 15:45

Das mit den Spanten ist schon richtig so. Bei der Natter waren die Spanten aus Schichtholz und die Rippen aus einzelnen Leisten.

 
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RE: Nachbau Gedanken...

#7 von Gast , 19.12.2010 17:04

Hab mich heute mit dem Erbauer unterhalten.
Es gab 2 Versionen der Spanten, einmal aus massiven Querverleimten Sperrholz und die Variante mit geleimten Leisten.
Ich hatte die Variante mit den Leisten in Erinnerung, die warhrscheinlich auch im Falle einer Großserienfertigung zum Einsatz gekommen wäre,
da dort ein geringer Materialverbrauch bei besser Stabilität zusammen gekommen wäre. Der Nachteil ist das man daür eine komplizierte Form benötigt,
deshalb wurde für den Nachbau die Variante aus Massivholz verwendet.

MfG Thomas


   

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